Studium
Kulturpsychologie und qualitative Sozialforschung im Studium
Im Rahmen folgender Lehrangebote haben Studierende die Möglichkeit, sich theoretisches Wissen und praktische Erfahrungen im Bereich Kulturpsychologie und qualitative Methoden anzueignen bzw. sich zu vertiefen.
Aktuelle Informationen zu den einzelnen Lehrangeboten finden Sie im Vorlesungsverzeichnis der Universität Wien; dort bekommen Sie nicht nur einen Einblick in das Lehrangebot des laufenden Semesters, sondern auch in die thematische und methodische Bandbreite vergangener Lehrangebote.
Lehrangebot zu Kulturpsychologie und qualitativer Sozialforschung
- StEOP: VO Einführung in wissenschaftliche Konzepte und Methoden der Psychologie (4 ECTS; 3 Einheiten) (WiSe)
- StEOP: VO Geschichte und Paradigmen der Psychologie und Psychotherapie (4ECTS) (WiSe)
- VU Einführung in qualitative Methoden (6 ECTS) (WiSe + SoSe)
- Fachliteraturseminar (6 ECTS) (WiSe)
- Bachelorseminar (10 ECTS) (SoSe)
- Vertiefungs- oder Anwendungsseminare zu den aktuellen Forschungsschwerpunkten
- Theorie und Empirie wissenschaftlichen Arbeitens 1 und 2
- Masterarbeitsseminar (2 x 2 ECTS)
Betreuung von Masterarbeiten: Betreut werden empirische Arbeiten, die sich qualitativer Forschungsmethoden bedienen, insbesondere Diskurs- und Dispositivanalysen. Auch Theorie-Arbeiten, historische Arbeiten und phänomenologisch orientierte Arbeiten sind möglich.
Genauere Informationen zum aktuellen Lehrangebot im Master können dem Vorlesungsverzeichnis entnommen werden.
Eine Auswahl gelungener Diplomarbeits- und Masterprojekte finden Sie unter Abschlussarbeiten.
- Erweiterungscurriculum “Qualitative Methoden in der empirischen Forschung”: Dieses EC im Umfang von 15 ECTS wird am Institut für Politikwissenschaft angeboten und kann von allen Studierenden der Universität Wien, die nicht Studien der Politikwissenschaft betreiben, gewählt werden.
Weitere, praxisorientierte Möglichkeiten zur Vertiefung bieten folgende Weiterbildungsangebote, die einmal jährlich stattfinden:
Berliner Methodentreffen – Institut für qualitative Forschung und dem Forum qualitative Sozialforschung in Kooperation mit dem Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität Berlin (jährlich im Juli)
Das Berliner Methodentreffen Qualitative Forschung versammelt seit 2005 Menschen, um im Bereich qualitativer Methoden zu informieren, diskutieren und zu beraten. In einem Mix aus Workshops, Vorträgen, Forschungswerkstätten, Postersessions und informellen Treffen sind alle, die gerade an Forschungsprojekten arbeiten oder generell interessiert sind, eingeladen. Es wird auch Forschungsmaterial von Teilnehmenden miteinbezogen und die Arbeit daran unterstützt.
Magdeburger Methodenworkshop – Zentrum für Sozialweltforschung und Methodenentwicklung (jährlich April/Mai)
Der jährlich stattfindende Workshop bietet in verschiedenen Arbeitsgruppen (angehenden) Wissenschaftler*innen ein Forum, in dem sie nach dem Vorbild von Forschungswerkstätten unter fachlich kompetenter Anleitung an eigenem oder fremdem Datenmaterial aus aktuellen Projekten arbeiten können. Neben der intensiven Arbeit am Material stehen sowohl methodische und methodologische Fragen als auch die praktischen Probleme des Forschungsalltags im Zentrum der gemeinsamen Werkstattarbeit.
Institut für Qualitative Forschung an der Internationalen Akademie Berlin für innovative Pädagogik, Psychologie und Ökonomie
Das Institut für Qualitative Forschung bietet regelmäßig Veranstaltungen (teils online, teils in Präsenz) an, u.a. zu folgenden Themen:
- Mixed-Methods-Projekte mit qualitativen und quantitativen Daten planen und umsetzen
- Qualitative Inhaltsanalyse
- Reflexive Grounded Theory
- Qualitative Datenanalyse mit KI-Unterstützung
- MAXQDA
Genauere Infos und Anmeldung finden Sie auf der Website des Institut für Qualitative Forschung an der Internationalen Akademie Berlin.
Im Lehrveranstaltungsarchiv erhalten Sie einen Einblick in die thematische und methodische Bandbreite vergangener Lehrangebote im Bereich Kulturpsychologie und qualitative Methoden an der Fakultät für Psychologie.