Kooperationen
Lehrforschungsprojekt "Prekäre Partizipation in sozial-ökologischen Transformationsprozessen"
Zu subjektiven Perspektiven auf nachhaltige Veränderung vor dem Hintergrund sozialer Ungleichheiten
Die ökosozialen Krisen der Gegenwart erfordern eine grundlegende Transformation vorherrschender Lebensweisen. Strukturelle Veränderungen wirken dabei auf subjektive Erfahrungen, sind aber ihrerseits von subjektseitigen Veränderungen abhängig. Ausgangspunkt dieses Projekts ist daher die Frage, wie eine umfassende Umgestaltung unserer Gesellschaft hin zu einer nachhaltigen Lebensweise gelingen kann und welche Rolle dabei die Erfahrungen, Deutungen und Handlungsmöglichkeiten von Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen spielen. Konkret beschäftigen wir uns damit, wie Menschen unterschiedlicher sozioökonomischer und bildungsbezogener Lebenswelten sozial-ökologische Transformationsprozesse (er-)leben und an ihnen partizipieren. Welche Hoffnungen, Konflikte oder Widerstände zeigen sich dabei? Wann werden Transformationsprozesse als gelungen erlebt, wann als misslungen? Und welche Vorstellungen eines ‚guten Leben‘ prägen die Sicht auf nachhaltigen gesellschaftlichen Wandel?
Im Rahmen des universitätsübergreifenden Projekts arbeiten Studierende und Forschende gemeinsam an diesen Fragestellungen. Beteiligt sind mehrere Lehrveranstaltungen aus dem Bereich der qualitativen Methodenlehre an den psychologischen Fakultäten der Sigmund Freud PrivatUniversität und der Universität Wien. Am Ende jedes Studienjahres werden bei einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung die Ergebnisse der studentischen Projekte präsentiert und diskutiert.
Projektteam: Monika Gritsch (SFU Wien), Katharina Hametner (SFU Wien), Ivo Ponocny (SFU Wien), Isabel von Hansemann (SFU Wien), Julia Riegler (Universität Wien), Markus Wrbouschek (SFU Wien)
Programm der Abschlussveranstaltung 2026 “Gespräche über Nachhaltigkeit III”
Bericht über “Gespräche über Nachhaltigkeit III”
Programm der Abschlussveranstaltung 2025 “Gespräche über Nachhaltigkeit II”
#YouthMediaLife
Wie erzählen junge Menschen ihr Leben in einer Welt voller Medien? Wie knüpfen sie Verbindungen – und wie eignen sie sich Inhalte an? Diese Fragen stehen im Zentrum der interdisziplinären Forschungsplattform Mediatised Lifeworlds. Young people's narrative constructions, connections and appropriations.
Unser Ziel: mediatisierte Lebenswelten junger Menschen sichtbar machen und besser verstehen – in ihrer Vielfalt, ihrem Alltag und ihrer Dynamik. Dafür verbinden wir Perspektiven, vergleichen Ansätze und bringen Erkenntnisse zusammen.
Kurz: Wir hören zu, analysieren und erklären, wie junge Menschen ihre Welt im und mit Medien erzählen, vernetzen und aneignen.
Unter der Leitung von Susanne Reichl und Ute Smit forscht ein Team von Wissenschaftler*innen aus vier Fakultäten (Philologisch-kulturwissenschaftliche Fakultät, Fakultät für Sozialwissenschaften, Fakultät für Psychologie, Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaften) gemeinsam an diesen Themen – aus unterschiedlichen theoretischen und methodischen Blickwinkeln:
Neben weiteren Angehörigen der Fakultät für Psychologie gehören auch Thomas Slunecko, Dayana Hristova und Moritz Meister vom Arbeitsbereich Kulturpsychologie und qualitative Methoden zum Team von #YouthMediaLife.
Link zur Website der Forschungsplattform #YouthMediaLife
Geförderte Projekte
- From Mood-Tracking Towards Interactional Affective Computing (Moritz Meister, 2021)
- Digitale Dispositive psychischer Gesundheit: Eine Analyse der Resilienz-App 'SuperBetter' (Moritz Meister, 2020)
Vorträge
Moritz Meister (2021): ›Mali‹ – Dispositivanalyse einer Social Media Serie der Deutschen Bundeswehr. Vortrag auf der International online conference #YouthMediaLife 2021 am 31.3.2021.